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Nächster Gottesdienst
Neudorf: 4. Oktober 09.00 Uhr Gottesdienst zu Erntedank (Diana Wolff) und KiGo
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Sehma: 4. Oktober 09.00 Uhr Gottesdienst zu Erntedank (Sebastian Mann) und KiGo
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Gemeindebrief
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Gebet

Monatsspruch



September

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.
2.Kor 5,19

Angedacht
Monatsspruch Oktober

"Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl." Jer. 29,7

Liebe Gemeinde, liebe Geschwister, liebe Leser,

als ich den Monatsspruch vom Oktober las, fragte ich mich, was soll man dazu noch ergänzen? Die Gemeinden und Geschwister suchen doch das Beste für ihren jeweiligen Ort, engagieren sich und beten - für Cranzahl, für Neudorf, oder für Sehma.

Soll dieser Vers Bestätigung sein - oder uns doch noch einmal neu ansprechen? ...

Mit einem Blick in die Bibel erfahren wir, dass der Vers aus Jeremia 29 sich ursprünglich an die Israeliten wandte, die nach der Eroberung und Zerstörung Jerusalems in die Verbannung nach Babylonien gebracht worden sind. Sie lebten dort zwar nicht als Sklaven, sondern als relativ freie Bürger, und sie konnten in kleinen Familienverbänden sogar ihren Glauben weiter leben - und doch war um sie herum alles fremd: die Sprache, die Sitten und Gebräuche, die andere Religion mit fremden Göttern. Und so hofften die Israeliten, dass sie so schnell wie möglich zurück können in ihre Heimat - und zu all dem was sie verloren haben. Denn hier in der Fremde zählen ihr früherer Besitz, ihre Titel oder all das, was sie ausmachte, nichts mehr.

Doch diese Hoffnung wird ihnen durch die Botschaft Gottes, übermittelt durch Jeremia, genommen: Es wird keine Zerstörung Babylons geben, keine Rache, und somit auch keine schnelle Heimkehr. Die Menschen sollen sich häuslich niederlassen, Familien gründen, säen, ernten, Häuser bauen. Sie sollen der neuen und fremden Stadt Bestes suchen und für sie beten: "Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum Herrn, denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl." (Jer. 29,7)

Spannend zu wissen, doch wie bringt uns das weiter? Was bedeutet das für uns hier und heute, wo doch die meisten in der Heimat aufgewachsen sind, und es nur wenig Zuzug gibt?
Nachts legte mir Gott dazu ein paar Fragen aufs Herz: Wo sind bei uns Bereiche, wo wir Menschen neu begegnen, die uns fremd oder befremdlich vorkommen? Wo gibt es bei uns Situationen, die sich verschieben, so dass wir uns nicht mehr wohl fühlen?

Bei dem einen mag dies z.B. ein neuer Chef oder Mitarbeiter auf Arbeit sein, der Dinge anders macht oder befremdlich wirkt. Oder jemand Neues, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht oder das Miteinander durcheinander bringt. Für andere kann dies z.B. in der eigenen Familie sein: der neue Kumpel des Sohnes, die potentielle Schwiegertochter, das Altern der eigenen Eltern, eine neue Lehrerin für die Kinder, oder Familienverhältnisse, die sich verschieben. Oder auch in der Gemeinde: ein neuer Vorstand oder Kirchenleitung, Menschen, die kommen und gehen, uns näher oder fremder sind. Ganz zu schweigen von Bereichen, wo wir selber neu sind?

Und der eine oder andere mag in so einer Situation wie die Israeliten denken: Könnte es nicht einfach wie früher sein? Könnte nicht der neue Mitarbeiter, oder der ... oder die ... wieder seine Koffer packen und verschwinden? Sollte man vielleicht gar selber gehen?

Doch Gott erinnert uns mit den Worten an die Israeliten aus Jer. 29, dass es auch heute noch eine andere Lösung gibt, als sich die anderen "vom Leibe zu wünschen" oder selber zu gehen. Eine Lösung, die sicherlich Geduld und Demut fordert und Gottes liebende Kraft. Was damals für die fremden Städte galt, kann für uns heute für fremde Menschen oder Situationen gelten: Suchet das Beste für die Situationen oder den Menschen und bete für sie oder ihn. Suchet des Chefs Bestes und betet für ihn, suchet der Schwiegertochter Bestes und betet für sie, suchtet der neuen Lehrerin Bestes und betet für sie, suchet der Gemeinde Bestes und betet für sie. Denn wenn es ihnen wohlergeht, so geht's euch auch wohl.

Euch allen eine gesegnete Herbstzeit sowie gute und gesegnete Begegnungen in Gemeinde, Familie und Beruf,


Diana Wolff & Familie

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Losungen
Sonntag, 27. September 2020 aktualisieren

Der HERR lässt sein Heil verkündigen; vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.
Psalm 98,2

Als Barnabas und Paulus in Antiochia angekommen waren und die Gemeinde versammelt hatten, berichteten sie, was Gott alles durch sie getan und dass er allen Völkern die Tür zum Glauben aufgetan habe.
Apostelgeschichte 14,27
Mit freundlicher Genehmigung:
Herrnhuter Losungen

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